Kinder- und Jugendzahnheilkunde


Kinder willkommen mit Junge und Mädchen bunt600Mir liegen die Kinder und deren Zahngesundheit besonders am Herzen.
2005-2006 habe ich bei der LZKH (Landeszahnärzte-Kammer Hessen) ein Curriculum in Kinder- und Jugendzahnheilkunde absolviert.

In unserer Praxis herrscht eine besonders entspannte und fröhliche Atmosphäre, die Angst vor Zahnbehandlungen erst gar nicht aufkommen lässt.

Die Kinder sollten schon sehr früh – ab dem ersten Zahn – zu regelmäßigen Routineuntersuchungen in die Praxis kommen. Wir bringen ihnen zunächst altersgerecht und spielerisch den Behandlungsstuhl (Wasser, Sauger, Luft ect.) näher, so dass sie positive Erfahrungen machen und Vertrauen aufbauen können. Durch unser psychologisch gechultes Team wollen wir die kindliche Neugier und die natürliche Kooperationsbereitschaft der Kinder erhalten und fördern.

Unser Ziel ist es, den Zahnarztbesuch für unsere kleinen Patienten zu einem angenehmen Erlebnis zu machen.

Wir bieten in der Kinderbehandlung:

–  Früherkennungsuntersuchungen bei Kleinkindern
–  Kariesbehandlung – manchmal auch ohne Bohrer möglich!
–  Kariesvorbeugung über die

Prophylaxe:

–  wir machen Zahnbelag sichtbar (Mundhygienestatus)
–  zeigen, wie Zähne richtig geputzt werden
–  motivieren zu richtiger Mund-Hygiene
–  klären über zahngesunde Ernährung auf
–  informieren werdende Eltern
–  Fissuren-Versiegelung von Milchzähnen und bleibenden Zähnen
–  Fluoridierung

Karies ist eine Infektionskrankheit. Die Krankheitserreger werden über den Speichel von Mund zu Mund übertragen. Wenn die Mundhöhle der Mutter wenige solcher kariesauslösenden Bakterien (Streptococcus mutans, Streptococcus sobrinus) enthält, sinkt auch die Ansteckungsgefahr für das Baby. Deshalb sollte die Schwangere ihre eigenen Zähne frühzeitig vor der Geburt, am besten noch vor einer Schwangerschaft, zahnärztlich betreuen und gegebenenfalls sanieren lassen.

Das Saugen beim Stillen kräftigt Kiefer, Lippen und Zunge des Babys, so dass sich Zahn- und Kieferstellung normal entwickeln können.
Wenn Stillen nicht möglich ist, gilt es, auf kiefergerechte Sauger zu achten. Das Loch im Sauger soll nicht erweitert werden. Das Baby soll sich auch beim Saugen aus der Flasche anstrengen wie beim Stillen.
Beim Füttern soll die Mutter (oder der Vater oder eine andere Person) unbedingt vermeiden, den Sauger der Babyflasche, später den Löffel, zur Temperaturprobe abzulecken. Auch der Beruhigungsschnuller darf natürlich nicht „sauber“ geleckt werden – Karies erzeugende Bakterien würden sonst dabei übertragen.

Die mundhygienischen Gewohnheiten der werdenden Mutter (und des Vaters) können durch zahnärztliche Beratung und Betreuung auf einen Stand gebracht werden, der langfristig auch die Mund- und Zahngesundheit der jungen Familie sichert.

Eine Ernährungsberatung der Mutter im Hinblick auf ihre eigene Zahngesundheit und auf die gesunde Entwicklung der Zähne ihres Kindes ist frühzeitig angebracht, möglichst schon zu Beginn der Schwangerschaft.

Mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne beginnt die tägliche Zahnpflege. Auch ist bereits zu diesem Zeitpunkt die erste Vorsorgeuntersuchung des Kleinkindes beim Zahnarzt fällig. Kinder sollten frühzeitig an eine regelmäßige Untersuchung durch den Zahnarzt gewöhnt werden, leichte Zahnschäden werden sofort erkannt und schnell und schmerzlos behoben.

Ein großes Problem bei Kindern im Alter von zwei bis fünf Jahren stellt nach wie vor die Saugerflaschenkaries (Nursing Bottle Syndrom) dar. Durch das Dauernuckeln gesüßter Tees oder Fruchtsäfte werden die Milchzähne in kurzer Zeit zerstört. Ein normales Abbeißen ist dann nicht mehr möglich, auch Sprachfehler können die Folge sein. Hier gilt es, die Eltern rechtzeitig dahingehend darüber aufzuklären, die Nuckelflasche nicht dauerhaft ihrem Kind zu überlassen.

Auch Milchzähne müssen behandelt werden, denn kariesbedingte Schäden können die Gesundheit der bleibenden Zähne beeinträchtigen. Ein vorzeitiger Verlust der Milchzähne kann zu Zahnfehlstellungen führen. Besonders die Milchbackenzähne dienen als Platzhalter für die bleibenden Zähne und müssen bis zum 11./12. Lebensjahr erhalten bleiben.

(Quelle: BLZK)